Willkommen im Team Genève!

Grossartige News zum Anfang der Saison: Michelle wurde in diesem Jahr neu ins Team Genève (www.teamgeneve.ch) aufgenommen – herzliche Gratulation!

Eine tolle Sache für Michelle, dass sie in den illustren Kreis grossartiger Athleten aufgenommen wurde. Einerseits ist das Team Genève ein starker und engagierter Partner auf dem Weg zur “Mission Tokyo 2020”, andererseits bietet das Team mit vielen bisherigen Olympiateilnehmern – zu denen von den diesjährigen Winterspielen auch Sarah HÖFFLIN, Olympiasiegerin Ski Freestyle sowie das Team DE CRUZ, Bronzemedaillengewinner Curling gehören – eine hervorragende Basis für einen wertvollen Erfahrungsaustausch mit Athleten verschiedenster Sportarten.

Wir wünschen Michelle eine gute Zeit und tolle Erfahrungen in einem starken Team!

 

Broschüre Athleten Team Genève (pdf-Datei | Link)

Aargauer Sportlerin des Jahres 2017

Es freut uns und macht uns zugleich stolz, dass Michelle als Aargauer Sportlerin des Jahres 2017 nominiert wurde. Heute hat das Publikumsvoting gestartet; bis am 28. Februar 2018 könnt Ihr Eure Stimme für Michelle abgegeben:

  • Online im Internet unter www.aargauersport.ch
  • Per SMS mit AGSPORT 3 an die Zielnummer 2222 (CHF 1.00 pro SMS)

Unter allen Teilnehmenden werden tolle Preise verlost:

  • Jahresabonnement Hirslanden Training, Aarau inkl. Einladung zur Aargauer Sport-Gala.
  • Übernachtung im Hotel**** Bad Horn, Bodensee inkl. Fahrt in gesponsertem Fahrzeug.
  • Ballonfahrt für zwei Personen.
  • Mammut Online Gutschein im Wert von CHF 500.
  • … und viele Preise mehr.

Wir danken für Eure Unterstützung sowie das fleissige Teilen von Links, Post etc.

Michelle Heimberg und Friends of Diving

 

 

Bild/Illustration: Quelle Aargauer Zeitung, Sonderbeilage “Aargauer Sportler des Jahres 2017” vom 17. Februar 2017

Michelle r(ost)ockt die Halle: Internationale Deutsche Meisterin 2018!

Den Einstieg in die Internationalen Deutschen Meisterschaften 2018 in Rostock hat Michelle mit einem Paukenschlag eröffnet: Sie holte sich in der offenen Kategorie (Elite) vom 1m-Brett den Sieg und wurde mit dem Titel der Internationalen Deutschen Meisterin 2018 gekürt!

Den Vorkampf vom 1m-Brett, zu welchem sämtliche Elite-Kaderspringerinnen der Schweiz antraten, entschied Michelle nach einem nicht optimalen Start dank einer starken Sprungserie mit 257.85 Punkten für sich. Gemeinsam mit Jessica FAVRE (Lausanne Natation) qualifizierte sie sich für den Finaldurchgang der zwölf besten Springerinnen.

Im Finaldurchgang vermochte Michelle ihre Leistung nochmals deutlich zu steigern und holte sich mit dem Sieg den Internationalen Deutschen Meistertitel 2018 vom 1m-Brett. Das Podest wurde mit Lena HENTSCHEL (GER) und Anna SHYRYKHAY (GER) komplettiert. Dank den erzielten 269.25 Punkten übertraf Michelle die Qualifikationslimite für die Europameisterschaften 2018 in Edinburgh – welche bei 234 Punkten liegt – zum wiederholten Male deutlich.

 

Am kommenden Samstag, den 17. Februar 2018 stehen die Wettkämpfe vom 3m-Brett bevor; um 09.30 Uhr startet der Vorkampf und um 15.30 Uhr findet der Finaldurchgang statt. Die Wettkämpfe werden inklusive Live-Stream direkt auf www.sportlicht.net übertragen.

 

Nach den Internationalen Deutschen Meisterschaften 2018 stehen ein paar wenige Ruhetage auf dem Programm, bevor an der gleichen Wirkungsstätte die 63. Internationalen Springertage stattfinden. Für Michelle die erste Teilnahme an einem FINA Diving Grand Prix mit einem äusserst starken Teilnehmerfeld aus 28 Nationen von sämtlichen Kontinenten.

Wir wünschen für die bevorstehenden Wettkämpfe viel Erfolg und die Möglichkeit, weitere wertvolle Erfahrungen auf dem Weg nach Tokyo 2020 zu sammeln!

 

Swiss Diving Open 2018: 2-fache Schweizer Meisterin!

Der Start in die neue Saison 2018 ist mit dem Swiss Diving Open von diesem Wochenende optimal verlaufen!

Am Samstag standen bei den Damen die Wettkämpfe vom 3m-Brett auf dem Programm. In einem etwas komplexen Ablauf massen sich die Teilnehmerinnen in 3 Teilwettkämpfen jeweils in der Junioren- und in der Elitekategorie, gleichzeitig wurden in der Elitekategorie unter den klassierten Schweizer Springerinnen die Schweizer Hallenmeisterin 2018 auserkoren.

Den Junioren-Wettkampf konnte Michelle mit 455.40 Punkten – und fast 80 Punkten Vorsprung auf ihre Vereinskollegin Morgane HERCULANO – souverän für sich entscheiden. Das Junioren-Podest wurde durch Regina DIENSTHUBER (AUT) mit der Bronzemedaille komplettiert.

In der Elitekategorie gelang Michelle ein sehr guter Vorkampf, den sie knapp hinter Elena BERTOCCHI (ITA) auf dem zweiten Zwischenrang abschloss. Im Finaldurchgang schlichen sich nach einem langen und intensiven Tag ein paar kleinere Ausführungsfehler ein; dennoch konnte sich Michelle vor Laura BILOTTA (ITA) mit 272.20 Punkten erneut den zweiten Rang und somit Silber sichern. Gold ging analog dem Vorkampf an Elena BERTOCCHI – ihres Zeichen amtierende Europameisterin vom 1m-Brett. Als bestklassierte Schweizerin durfte Michelle gleichzeitig den Schweizer Hallenmeistertitel 2018 vom 3m-Brett beanspruchen.

 

Am Sonntag wiederholte sich der Wettkampfmodus vom Samstag, nun jedoch vom 1m-Brett. Analog des Vortages sicherte sich Michelle in der Juniorenkategorie mit 398.40 Punkten – und über 50 Punkten Vorsprung auf die zweitklassierte Selina STAUDENHERZ (AUT) – eine weitere Goldmedaille. Komplettiert wurde das Podest durch Regina DIENSTHUBER (AUT), welche die Bronzemedaille gewann.

In der Elitekategorie konnte Michelle den Vorkampf vom 1m-Brett ebenfalls für sich entscheiden. Im abschliessenden Finaldurchgang liess Michelle nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit 274.95 Punkten – und knapp 20 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang, dessen Silbermedaille durch Laura BILOTTA (ITA) beansprucht wurde – die nächste Goldmedaille. Das Podest wurde durch die drittplatzierte Vivian BARTH vom Schwimmklub Aarefisch mit dem Gewinn der Bronzemedaille komplettiert. Der Sieg vom 1m-Brett in der Elitekategorie bedeutete für Michelle gleichzeitig den zweiten Schweizer Hallenmeistertitel 2018 an diesem Wochenende!

 

Die erzielten Erfolge im Hallenbad Zürich-Oerlikon haben gezeigt, dass Michelle das neue Sprungprogramm auch unter Wettkampfbedingungen bereits in einer verhältnismässig hohen Qualität absolvieren kann. Ebenso stimmen die erreichten Resultate für die bevorstehenden Wettkämpfe zuversichtlich: Nach ein paar Ruhetagen führt die sportliche Reise am kommenden Mittwoch Michelle in die Niederlande, wo sie in Eindhoven am SENET Diving Cup (> Link) starten wird.

Nahezu nahtlos stehen nach einem kurzen Kofferwechsel in heimischen Gefilden zwei Wochen Rostock auf dem Programm.  Vom 15. bis 18. Februar finden die Internationalen Deutschen Meisterschaften (> Link) statt, direkt im Anschluss bestreitet Michelle an der gleichen Wirkungsstätte ihren ersten FINA Grandprix, den 63. Internationalen Springertag (> Link) von Rostock.

 

Wir drücken die Daumen und freuen uns auf spannende Wettkämpfe!

Gold + Gold + Bronze = Formtest für Saison 2018 gelungen!

Nach einer langen Wettkampfpause – der letzte “Ernsteinsatz” erfolgte an den FINA Weltmeisterschaften am 22. Juli 2017 in Budapest – galt es vor der Saison 2018 einen ersten Formtest am 20th International CAMO Invitation in Montréal, Kanada zu absolvieren.

Der Hauptfokus lag hierbei auf der Präsentation des neuen und erschwerten Sprungprogramms und weniger auf allfällig erreichten Resultaten.

Am Freitag, den 1. Dezember 2017 startete für Michelle das Meeting mit dem Wettkampf vom 3m-Brett in der Kategorie Junioren A. Den Vorkampf entschied Michelle für sich und qualifizierte sich somit souverän für den Final. Der Entscheidungsdurchgang lief in der Folge nicht mehr ganz optimal, zum einen trat die Konkurrenz im Vergleich zur Vorrunde stärker auf und zum anderen schlichen sich bei den Kürsprüngen von Michelle vereinzelt kleinere Fehler ein. Am Ende resultierte jedoch ein guter dritter Platz mit der Bronze-Medaille. Entschieden wurde der Wettkampf durch Sayaka MIKAMI (JPN), auf dem zweiten Schlussrang wurde das Podest durch Chiara PELLACANI (ITA) komplettiert.

Am Samstag, den 2. Dezember 2017 waren sämtliche Systeme von Michelle erneut auf “Wettkampf-Modus” eingestellt. Dass die anfänglichen Unsicherheiten verflogen waren, zeigte sich insofern, dass Michelle beim Wettkampf vom 1m-Brett in der Kategorie Junioren A einerseits den Vorkampf für sich entschied und andererseits auch im Final-Durchgang nichts mehr anbrennen liess. Es resultierte die erste Gold-Medaille, wobei sie Ximena LECHUGA (MEX) und Chiara PELLACNI (ITA) auf die Ehrenplätze verwies.

Am Sonntag, den 3. Dezember 2017 standen die Wettkämpfe von 3m-Brett in der Kategorie Open auf dem Programm. Michelle gelang ein guter Vorkampf, bei dem sie sich auf dem 2. Schlussrang für den Finaldurchgang qualifzierte. Trotz Müdigkeitserscheinungen, welche nicht zuletzt auf das äusserst anspruchsvolle Training der Vorwoche im Rahmen der LEN Diving Clinic in Moskau zurückzuführen waren, gelang es ihr, nochmals sämtliche Kräfte für die letzten 5 Sprünge zu mobilisieren und sogar nochmals eine Schippe zuzulegen – in der Schlussabrechnung sicherte sich Michelle vor den beiden Japanerinnen Sayaka MIKAMI und Yukiko Wakabayashi die zweite Gold-Medaille.

Fazit: Die erzielten Resultate, welche im Umfeld einer starken Konkurrenz erzielt wurden, stimmen für die kommende Saison mehr als zuversichtlich. Die neuen Sprünge, insbesondere der zweieinhalbfache Auerbach-Salto, gehechtet (305B) sowie der zweieinhalbfache Delphin-Salto, gehechtet (405B) sind gut gelungen; für den Auerbachsalto gab es im Finaldurchgang in der Kategorie Open sogar eine durchgängige und äusserst starke Bewertung 8.0 von den Kampfrichtern!

Die Veranstalter des 20th International CAMO Invitation haben ein tolles Summary in Form eines Videos zusammengestellt: Anwählen, staunen und geniessen …

CAMO Invitation 2017

CAMO would like to thank to all the participants to our 20th edition of CAMO Invitation. Competitors from 11 countries , all the judges, coaches , the volunteers , the parents , Plongeon Quebec, Plongeon Canada, ISS , ville de Montreal , Esim, massage therapy school Kiné-concept Mathieu Esnault and Antoine Saito for video and pictures , Emilie Heymans and Sylvie Gagnon, all the workers from Claude Robillard . Thank you all for making this edition an incredible one!We hope you had fun and we are looking forward for next year!Le club de plongeon CAMO aimerait remercier toutes les personnes qui ont aidé à la réussite de la 20e édition de CAMO invitation. Aux plongeurs provenant de 11 pays différents, aux juges, aux entraîneurs, aux bénévoles, aux parents, à Plongeon Québec, à Plongeon Canada, à ISS, à la ville de Montréal, à Esim, à l'école de massothérapie Kiné-concept à Mathieu Esnault et Antoine Saito pour les photos et les vidéos, à Emilie Heymans et Sylvie Gagnon, ainsi qu'à tous les employés du Centre Claude-Robillard: merci de nous avoir aidé, à votre façon, à avoir rendu cette édition aussi incroyable. Nous espérons que vous l'avez autant aimé que nous… On se voit l'année prochaine!!!

Posted by International CAMO Invitation on Montag, 4. Dezember 2017

Der Jahreswechsel zur neuen Saison 2018 kann nun beruhigt kommen, die bevorstehenden Feiertage werden zur Regeneration genutzt. Im neuen Jahr steht analog dem Jahr 2017 erneut ein anspruchsvolles Programm bevor:

Die Saison 2018 – notabene das letzte Juniorenjahr von Michelle – glänzt mit verschiedenen Höhepunkten. Die grossen Highlights sind nebst den Olympischen Jugend-Sommerspielen in Buenos Aires auch die Elite-Europameisterschaften in Edinburgh.

Einen hohen Stellenwert haben aber ebenfalls die Junioren-Europameisterschaften in Helsinki und die Junioren-Weltmeisterschaften in Kiew; es wäre natürlich toll, den Abschied aus der Juniorenkategorie mit weiteren Podestplätzen oder gar einem Meistertitel versüssen zu können.

Wir danken an dieser Stelle dem Trainerstab, den Teamkollegen sowie allen Fans und Supportern für die allgegenwärtige Unterstützung und wünschen allerseits eine besinnliche Adventszeit. Hohohooo 😉

Credit Suisse Sports Awards 2017: Nomination zur Newcomerin des Jahres!

Welche grosse Ehre und Wertschätzung für die in diesem Jahr erbrachten Leistungen von Michelle Luisa Heimberg; heute wurde ihre Nomination für die Credit Suisse Sports Awards 2017 (> Link) bekannt gegeben. Gemeinsam mit Nico Hischier (Eishockey) und Géraldine Ruckstuhl (Leichtathletik) kandidiert Michelle für die Krönung in der Kategorie Newcomerin des Jahres.

Wir gratulieren sämtlichen Kandidaten zur Nomination und ziehen den Hut vor den in den letzten Wochen und Monaten erbrachten Leistungen.

Dennoch hoffen wir natürlich auf zahlreiche Stimmen für Michelle – nach dem sensationellen und auch historischen Vize-Europameistertitel vom 3m-Brett (notabene das erste Edelmetall einer Schweizer Wasserspringerin auf europäischem Niveau seit 1926) wäre dies ein toller Abschluss der Saison 2017. Gleichzeitig helft Ihr mit, mit dem Wasserspringen der Bevölkerung eine sowohl athletische wie auch ästhetische Randsportart näher zu bringen.

Nun gilt es fleissig zu voten und weitere Stimmen zu mobilisieren – unter allen Teilnehmern werden ebenfalls tolle Preis verlost.

Danke für Eure Unterstützung!

NAB Award 2017

Freude herrscht – gemeinsam mit 6 weiteren Persönlichkeiten aus dem Kanton Aargau wurde ich diese Tage für den NAB Award zur Wahl des/der Aargauer/in des Jahres 2017 nominiert!

Bis am Montag, den 13. November 2017 um 12.00 Uhr läuft nun das Publikums-Voting, bei dem Ihr Eure Stimme für einen der Kandidaten abgeben könnt. Die Möglichkeit zur Stimmabgabe und die Informationen zu allen Kandidaten findet Ihr Online unter https://www.nab-award.ch/ (> Link).

Die drei Kandidaten mit den meisten Stimmen werden am Finale der NAB Gala vom Samstag, den 18. November 2017 in der Umwelt Arena in Spreitenbach vorgestellt. An diesem Gala Abend liegt die Entscheidung in den Händen der rund 1’200 geladenen Gäste sowie der Aargauer Bevölkerung, die via Live-Übertragung auf Tele M1 ebenfalls für Ihren Favoriten abstimmen kann.

Nun seid Ihr mit dem Voting gefordert; es würde mich freuen, wenn ich hierbei auf Eure Stimme zählen kann. Eine Teilnahme am Publikums-Voting lohnt sich in jedem Fall, werden doch unter den Stimmenden tolle Preis verlost, unter anderem eine Segelkreuzfahrt für 2 Personen im Wert von CHF 10’000!

 

Update vom 14. November 2017:
Die Publikumswahl zur Wahl der drei Finalisten ist abgeschlossen, Michelle hat es aufgrund der eingegangenen Stimmen des Publikumsvoting leider nicht für den Einzug ins Finale gereicht. Wir danken jedoch allen Fans und Sportbegeisterten, welche Michelle beim Publikumsvoting mit Ihrer Stimme unterstützt haben und wünschen den Finalisten für die NAB  Gala vom 18. November 2017 viel Erfolg!

Vögele Optik – ein neuer Sponsor!

Ich freue mich, dass ich mit Vögele Optik GmbH (> Link) einen neuen Sponsor gewinnen konnte.

Vögele Optik GmbH ist ein kompetenter Optiker mit einem wunderbaren Sortiment an nicht alltäglichen Brillen. Lassen auch Sie sich vom vielseitigen Angebot in den Filialen Ennetbaden und Döttingen begeistern oder überprüfen Sie Ihre Sehstärke mit einem Sehtest.

Ein grosses Dankeschön an Ivan Vögele und Juan Moreno sowie das weitere Team von Vögele Optik GmbH für die tolle Partnerschaft – dank Euch hoffe ich bei meinem Ziel Tokyo 2020 den Durchblick nie zu verlieren!

 

Junioren-Europameisterschaften 2017 in Bergen: Silber hoch 4 im hohen Norden

Nach dem Achtungserfolg Mitte Juni 2017 an den Europameisterschaften 2017 in Kiew, welcher mit dem Vize-Europameistertitel vom 3m-Titel gekrönt wurde, stand mit den  Junioren-Europameisterschaften 2017 in Bergen eine weitere, sehr anspruchsvolle Wettkampfwoche auf dem Programm – dies nach einer äusserst kurzen Ruhephase, welche durch diverse Medientermine geprägt wurde.

Nach der Anreise am Samstag stand am Montag mit dem Team-Event der erste Wettkampf auf dem Programm. Michelle sprang hierbei mit ihrem Trainingspartner Jonathan SUCKOW (ebenfalls Genève Natation 1885) die Mixed-Synchro Einsätze vom 1m- und 3m-Brett Brett. Komplettiert wurde das Wettkampf-Team durch Simon RIECKHOFF (Lausanne Natation) und Aron BRUN (Verein Zürcher Wasserspringen). Es gelang sämtlichen Athleten, eine tolle und ansprechende Leistung zu zeigen; mit gesamthaft 300.55 Punkten resultierte am Ende des ersten Tages mit dem 2. Rang bereits die ersten Silber-Medaillen für die Schweizer-Delegation. Der Team-Wettkampf wurde mit 324.20 Punkten durch Russland (Aleksandra BIBIKINA, Ruslan TERNOVOI, Gennadii VAGIN & Nikita NIKOLAEV) gewonnen,  das Podest komplettierte die Mannschaft aus Italien (Francesco PORCO, Chiara PELLACANI, Riccardo GIOVANNINI & Maia BIGINELLI).

Am Dienstag stand für Michelle mit dem Synchro-Wettkampf der Damen der zweite Wettkampf auf dem Programm. Gemeinsam mit ihrer Synchro-Partnerin Madeline COQUOZ zeigte das Schweizer Team eine erneut ansprechende Leistung. Nach dem 5 Sprung resultierte eine Gesamtpunktzahl von 249.00 Punkten was analog dem Vortag mit dem 2. Rang und einer Silbermedaille gleichbedeutend war. Das Schweizer Team musste erneute den in diesem Jahr sehr stark auftretenden Russen (Ekatarina NEKRASOVA & Uliana KLIUEVA) den Vorrang lassen, das Podest wurde durch das Team aus Grossbritannien (Yasmin HARPER & Scarlett MEW-JENSEN) komplettiert.

Nach zwei wettkampffreien Tagen startete Michelle in die Einzelwettkämpfe, hierbei stand am Freitag zuerst der Wettkampf vom 1m-Brett auf dem Programm. Michelle zeigte einen soliden Vorkampf und sicherte sich mit einer Punktzahl von 395.50 und dem 1. Zwischenrang souverän den Einzug in den Finaldurchgang. Im Finaldurchgang schlichen sich dann einerseits ein paar kleinere Patzer ein und andererseits zeigte Ekatarina NEKRASOVA (RUS) einen sehr guten Lauf.

Am Ende des Finaldurchgangs resultierte mit 386.80 Punkten ein starker 2. Rang hinter der Russin. Die dritte Silbermedaille war gleichbedeutend mit dem Titel der Vize Junioren Europameisterin vom 1m-Brett. Das Podest wurde durch Lena HENTSCHEL (GER) komplettiert.

Am Sonntag, dem letzten Tag der diesjährigen Junioren-Europameisterschaften, stand für Michelle noch der Wettkampf vom 3m-Brett auf dem Programm. Die lange Wettkampfdauer von rund 1 Woche zeigte erste Symptome in Form von müden Beinen, was sich im einen oder anderen Patzer während des Vorkampfes bemerkbar machte. Michelle qualifizierte sich dennoch mit einer Gesamtleistung von 395.80 Punkten auf dem 3. Zwischenrang für den Finaldurchgang.

Im Finaldurchgang konnte Michelle in der Folge nochmals alle Kräfte mobilisieren und zeigte eine starke Serie von Sprüngen. Aufgrund des Handicaps der Pflichtsprünge von Vorkampf, welche in der Schlussabrechnung rund 20 Punkte tiefer als die der führende Ekatarina NEKRASOVA (RUS) ausfielen und als Ausgangsbasis in den Finaldurchgang mitgenommen werden, sowie der bestechenden Form und Stabiltät der Russin musste sich Michelle trotz deutlich gesteigerter Leistung mit gesamthaft 413.80 Punkten erneut mit dem zweiten Rang bzw. dem Titel der Vize Junioren-Europameisterin vom 3m-Brett zufrieden geben. Das Podest wurde durch die Tatjana STEPANOVA (RUS) komplettiert.

Mit 4 Silbermedaillen bei 4 Einsätzen konnte am Sonntagabend ein hervorragendes Fazit gezogen werden. Michelle musste sich jeweils lediglich den russischen Athleten beugen, welche in diesem ausserordentlich stark auftraten und durchaus als Team der Stunde bezeichnet werden können – nicht zuletzt führten diese auch den Medaillenspiegel mit 20 Edelmetallen, davon 9 x Gold, 5 x Silber und 6 x Bronze deutlich an.

In den verbleibenden Tagen bis zu den FINA Weltmeisterschaften 2017 von Mitte Juli in Budapest gilt es nun ausreichend zu regenerieren, damit die Wettkampfsaison 2017 mit dem Höhepunkt in Ungarn angemessen und würdig abgeschlossen werden kann. Weitere Medaillen stehen hierbei nicht im Vordergrund; hauptsächlich gilt es erste Erfahrungen an den Weltmeisterschaften zu sammeln und hierbei die bestmögliche Leistung zu zeigen.

Wir drücken Michelle für die bevorstehenden FINA Weltmeisterschaften die Daumen und freuen uns auf spannende Wettkämpfe!

Europameisterschaften 2017 in Kiew: Ein stolzes Kapitel Sportgeschichte!

Michelle Luisa Heimberg lebt ihren Traum und schreibt an den Wasserspring Europameisterschaften 2017 in Kiew eine schier unglaubliche Geschichte.

Überrascht ab den Dimensionen der Veranstaltung, der Professionalität der Organisation sowie den allgegenwärtigen Kameras und beeindruckt von der herrschenden Aura diverser Olympiateilnehmer, aber dennoch oftmals nachdenklich und berührt durch das soziale Umfeld eines Gastgeberlandes, welches nicht gerade auf Rosen gebettet ist.

So in etwa lässt sich der Einstieg vom Michelle in ihre erste internationalen Meisterschaften auf Elite-Niveau beschreiben.

Den Auftakt in die Wettkämpfe bildete der Mixed-Synchron-Wettkampf vom 3m-Brett am Dienstag gemeinsam mit ihrem Trainingspartner Jonathan SUCKOW von Genève Natation 1885. Obwohl im Vorfeld einige gemeinsame Trainingssessions absolviert wurden, bei welchen das Sprungprogramm auf hohen Niveau ausgeführt werden konnte, war das Nervenflattern und die herrschenden Nervosität den beiden Schweizer Junioren während dem Wettkampf gut anzumerken. Aufgrund der vielen neuen Reize nicht weiter erstaunlich; infolge dessen gelangen verschiedene Sprünge nicht ganz nach Wunsch. Am Ende des Wettkampfes resultierte unter den bestehenden Voraussetzungen mit 263.10 Punkten ein guter 5. Schlussrang (von gesamthaft 6 Teams).

Am Donnerstag bestritt Michelle ihren ersten Einzelwettkampf vom 3m-Brett. Nach wie vor konnte sie ihre Nervosität noch nicht ganz ablegen; entsprechend fiel der Vorkampf aus. Zwei von fünf Sprüngen gelangen nicht nach Wunsch; trotzdem war die Gesamtdarbietung für einen Finaleinzug mit den besten 12 Athletinnen stark genug, wenn auch als 11. Klassierte des Vorkampfes mit 242.50 Punkten eher knapp. Da mit einem Finaleinzug bereits ein persönliches Ziel der EM-Teilnahme erreicht war und im “schlimmsten” Fall lediglich eine Zurückversetzung um einem Platz auf den 12. Schlussrang “drohte”, konnte Michelle völlig unbeschwert und frei von Druck im Final antreten und diesen entsprechend geniessen. Hierbei zeigte sie starke Sprünge und steigerte sich mit jeder Runde in einen wahren Traumlauf. In der Endabrechnung resultierten 293.25 Punkte, was hinter der Ukrainerin Anna PYSMENSKA Silber und gleichzeitig den Vize-Europameistertitel vom 3m-Brett bedeutete – mit dem ersten Edelmetall für die Schweiz an den seit 1926 ausgetragenen Titelkämpfen ein historischer Erfolg!

Nach einem vermeintlichen Ruhetag, welcher durch sich gegenseitig überbietende Pressemeldungen und verschiedene Medienkontakte geprägt war, stand am Samstag der Abschlusswettkampf vom 1m-Brett auf dem Programm. Den Vorkampf ging Michelle bereits deutlich ruhiger als die vorherigen Wettkämpfe an; nach 5 Sprüngen und einem Total von 245.85 Punkten qualifizierte sie sich mit einer soliden Leistung auf dem 6. Rang für den Final der besten 12.

Auch wenn sich nach den langen Einsätzen in Kiew die Müdigkeit in ihren Beinen langsam bemerkbar machte, vermochte sich Michelle im Finaldurchgang nochmals zu steigern und sicherte sich mit 256.65 Punkten und dem 6. Schlussrang – welcher gleichbedeutend mit einem Diplomrang ist – einen weiteren Achtungserfolg. Europameisterin vom 1m-Brett wurde die Italienerin Elena BERTOCCHI.

Rückblickend kann der Einsatz von Michelle an den diesjährigen Europameisterschaften als voller Erfolg bezeichnet werden:

  • Michelle konnte erstmalig an internationalen Meisterschaften in der Kategorie Elite Luft schnuppern und sich der teilweise deutlich älteren Konkurrenz stellen sowie sich den internationalen Kampfgerichten präsentieren.
  • Die persönlichen Ziele von mindestens einem Finaleinzug wurden mehr als deutlich übertroffen; mit dem Finaleinzug bei beiden Einzelbrettern sowie einer Silbermedaille mit zugehörigem Vize-Meistertitel und einem Diplomrang hat Michelle gezeigt, dass sie mit 17 Jahren bereits als Juniorenspringerin in der europäischen Spitze angekommen ist.
  • Mit den Titelwettkämpfen vom 3m-Brett hat sich wieder einmal gezeigt, dass ein Wettkampf erst nach dem letzten Sprung entschieden ist; selbst mit einem mässigen Abschneiden im Vorkampf ist im Finaldurchgang oftmals noch vieles möglich.
  • Das Mysterium der internationalen Meisterschaften im der Kategorie Elite lichtet sich langsam; trotz einer deutlich grösseren und illustrenen Bühne geht es letzendlich “lediglich” darum, 5 Sprünge optimal zu tauchen und sich nicht von den glamourösen Begleiterscheinungen verunsichern zu lassen. In diesem Sinne ist Michelle gewappnet für die kommenden Junioren-Europameisterschaften Ende Juni 2017 in Bergen wie auch die Elite-Weltmeisterschaften Mitte Juli 2017 in Budapest.
  • Analog zu den Ergebnisse in den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass der mutige Entscheid im Sommer 2016, ihr Trainingsumfeld nach Genève Natation 1885 mit der Cheftrainerin Christiane FAVIA zu verlegen, ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zur Erreichung ihres grossen Ziels – eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 – war.

Der Gewinn der Silber-Medaille hat auch einiges an Presserummel mit sich gebracht. Für Michelle eine neue, aber durchaus positive Erfahrung, sich den verschiedensten Vertretern von Printmedien, Radio und TV zu stellen – insofern sich die Zusammenarbeit jederzeit äusserst professionell gestaltet hat. Für die Zukunft gilt es dennoch einzelne Optimierungen in der Pressearbeit zu erzielen, damit auch bei medienwirksamen Resultaten die notwendigen und gewissenhaften Vorbereitungen auf die folgenden Wettkämpfe nicht allzu stark beeinträchtigt werden.

Zusätzlich gilt es nun die mediale Präsenz bei der allgegenwärtigen Sponsorenakquisition als zusätzlicher Anschub zu nutzen, damit auch bei einer Randsportart wie Wasserspringen eine ausreichend gute finanzielle Basis gelegt werden kann.

Trotz der erzielten Erfolge und der sich zeitweise “überbordenden” Pressemeldungen bleibt zu hoffen, dass durch das Umfeld – wenn auch unbewusst – kein übermässiger und unrealistischer Erwartungs- bzw. Erfolgsdruck aufgebaut wird. Freud und Leid liegen beim Sport erfahrungsgemäss sehr nah beeinander; inbesondere an den kommenden Junioren Europameisterschaften in Bergen braucht es für einen Triumph 9 makellose Sprünge – die Mitbewerberinnen haben ihre Aufgaben und Vorbereitungen gemacht und sind ebenfalls bereit.

Michelle ist sich bewusst, dass dieser Erfolg nur durch die wohlwollende Unterstützung eines gemeinsamen Umfeldes möglich ist, welches an ihr Talent, Ihren Willen und die gesetzten Ziele glaubt und sie darin bestmöglichst unterstützt.

Aus diesem Grund geht ein besonderer Dank an

  • Den Stammverein Genève Natation 1885 und dessen Trainerstab; inbesondere die Cheftrainerin Christiane FAVIA und der Assistenztrainer Jonathan MALUSARDI.
  • Den unterstützenden, persönlichen Staff mit Mentaltraining, Ballettunterricht, Osteopathie und vielem mehr.
  • Die Trainingskollegen aus dem Stammverein Genève Natation 1885 sowie dem Schweizerischen Nationalkader, welche Michelle im täglichen Training anspornen und mit denen sie viele schöne gemeinsame Momente erleben darf.
  • Dem Schweizer Verband Swiss Swimming und insbesondere der Sportabteilung Wasserspringen (Swiss Diving).
  • Dem familiären Umfeld und insbesondere auch der Gastfamilie in Genf; welche jederzeit mit grossem Einsatz um das Wohl von Michelle ausserhalb des Sports bemüht ist.
  • Der Stiftung Schweizer Sporthilfe, den weiteren Sponsoren und Gönnern, welche mit ihrer grosszügigen finanziellen Unterstützung Michelle das Ausleben ihrer Leidenschaft ermöglichen.
  • Den Pressevertretern, welche ihre Berichterstattung stets professionel und mit der notwendigen Rück-/Nachsicht durchgeführt haben.
  • Sämtliche Freunde und Wohlgesinnte, welche bis dato nicht gesondert genannt wurden, aber mit Michelle an den Wettkämpfen mitfiebern und immer wieder für sie da sind.

Herzlichen Dank an das gesamte Umfeld von Michelle, Ihr habt alle einen wichtigen Teil zu diesem historischen Moment beigetragen – lehnt einen Moment zurück und geniesst die Früchte harter Arbeit gemeinsam mit Michelle!

 

#OneTeam #Sporthilfe #road2tokyo